Vampire: Unterschied zwischen den Versionen
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Vampire zählen zu den ältesten und berüchtigsten Kreaturen [[Atra-Regnum (Universum) | Atra-Regnums]]. Die Loyalität vieler Vampire gilt meist ihrer Schöpferin, der Dämonenfürstin [[Dämonenfürsten | Sangra]], und ihrem eigenen Clan. Vampire werden | Vampire zählen zu den ältesten und berüchtigsten Kreaturen [[Atra-Regnum (Universum) | Atra-Regnums]]. Die Loyalität vieler Vampire gilt meist ihrer Schöpferin, der Dämonenfürstin [[Dämonenfürsten | Sangra]], und ihrem eigenen Clan. Sie trinken Blut, sind unsterblich und können sich in Fledermäuse verwandeln. | ||
Vampire werden grob in 3 Gruppen unterteilt: Urvampire, Vampir-Adel und Vampire. | |||
Sangra schuf einst die Urvampire. Diese lassen sich als groteske, fliegende Fleischmassen von dämonischer Natur beschreiben.Diese alten Wesen stehen ihrer Schöpferin in blindem Gehorsam zur Seite. | Sangra schuf einst die Urvampire. Diese lassen sich als groteske, fliegende Fleischmassen von dämonischer Natur beschreiben. Diese alten Wesen stehen ihrer Schöpferin in blindem Gehorsam zur Seite. | ||
Aus den Bissen der Urvampire gehen Vampir-Adlige hervor – ehemals humanoide Wesen, wie Menschen, Elfen oder Orks, die nun mit Unsterblichkeit und mächtigen Kräften gesegnet sind. Auch sie prägt eine tief verwurzelte Loyalität gegenüber Sangra. | Aus den Bissen der Urvampire gehen Vampir-Adlige hervor – ehemals humanoide Wesen, wie Menschen, Elfen oder Orks, die nun mit Unsterblichkeit und mächtigen Kräften gesegnet sind. Auch sie prägt eine tief verwurzelte Loyalität gegenüber Sangra. | ||
Den Grundstock der vampirischen Ausbreitung bilden die gewöhnlichen Vampire | Den Grundstock der vampirischen Ausbreitung bilden die gewöhnlichen Vampire. Sie sind zahlreich, unsterblich und gefährlich. Sie entstehen, wenn ein Vampirdiener das Blut seines Meisters trinkt. Ein Vampirdiener entsteht wiederum durch die Bisse der Adligen oder gewöhnlichen Vampire. | ||
=Grundlegende Informationen= | =Grundlegende Informationen= | ||
==Anatomie== | ==Anatomie== | ||
Urvampire sind schwebende Kreaturen von grotesker Erscheinung. Der zentrale Körper eines Urvampirs ist eine unförmige, pulsierende Fleischmasse. Die Oberfläche ist von ritualartigen Runen überzogen. Ihre fleischige Gestalt kann diverse Formen haben. Aus ihrem Körper wachsen zahlreiche Tentakel. | [[Datei:urvampir.png|thumb|Urvampir - KI generiert]] | ||
Tief im Inneren eines Urvampirs pulsiert ein Blutkern | '''Urvampire''' sind schwebende Kreaturen von grotesker Erscheinung. Der zentrale Körper eines Urvampirs ist eine unförmige, pulsierende Fleischmasse. Die Oberfläche ist von ritualartigen Runen überzogen. Ihre fleischige Gestalt kann diverse Formen haben. Aus ihrem Körper wachsen zahlreiche Tentakel. Diese dienen nicht nur dazu ihre Beute zu fangen, sodern sind gleichzeitig Sinnesorgan, um die Umgebung wahrzunehmen. Ohne Augen müssen die Urvampire sich auf die Schwingungen ihrer Umgebung verlassen. Über den Körper verteilt sind duzenden Münder, jeweils mit spitzen Zähnen in mehreren Reihen ausgestattet. Aus ihnen rinnt oft dunkles, dickflüssiges Blut. | ||
Tief im Inneren eines Urvampirs pulsiert ein Blutkern. Ein dunkles Herz aus verdichtetem Dämonenblut,welches ursprünglich direkt von [[Dämonenfürsten | Sangra]] stammen soll. Dieser Kern wandert im Körper des Urvampirs umher. Von ihm aus regeneriert er sich. Erst wenn der Blutkern zerstört wird, stirbt ein Urvampir. | |||
'''Vampir-Adel''' und '''Vampire''' sind ihrer ursprünglichen Spezies anatomisch noch recht ähnlich. Elfische Vampire bleiben daher beispielsweise weiterhin Elfen. Es gibt jedoch einige Unterschiede. So sind Vampire unsterblich und ihre physischen Fähigkeiten gelten allgemein als besser. Ihre Eckzähne sind spitzer. Außerdem sind sie in der Lage Flügel zu manifestieren oder sich direkt in Fledermäuse zu verwanden. Während Vampir-Adel pysisch altern kann, altern Vampire nach ihrer Verwandlung nicht weiter. | |||
Alle Vampire reagieren jedoch empfindlich auf Sonnenlicht. Grundsätzlich können sie daher nur in der Nacht oder an dunklen Orten ihr volles Potenzial entfalten. Die Sonne schwächt sie. Je länger sie ihr ausgesetzt sind, desto stärker ist der Effekt. Aus diesem Grund verhüllen sich viele Vampire. | |||
==Genetik & Vermehrung== | |||
'''Urvampire''' sind die stärksten und gleichzeitig robustesten Vampire. Vermehren können sich jedoch nicht. Sie können lediglich von [[Dämonenfürsten | Sangra]] geschaffen werden. Dies tut sie jedoch nicht mehr. Gründe dafür sind, dass sie keinen Bedarf mehr an ihnen hat und, dass Urvampire einen großen Nachteil haben. Urvampire können nicht entscheiden, ob ihre Bissopfer sterben oder zu Vampiren werden. | |||
Neuer '''Vampir-Adel''' entsteht auf zwei Wegen. Der erste Weg ist durch den Biss eines Urvampirs. Der zweite Weg ist die Vermehrung auf herkömmlichem Wege. Zwei Vampir-Adlige können einen neuen Vampir-Adligen zeugen. Ein Vampir-Adliger kann auch ein Kind mit einem Sterblichen zeugen. Hier ist es jedoch nicht sicher, ob das Kind ein Sterblicher wird oder ein Vampir-Adliger wird. Die ohnehin geringe Zeugungschance eines Vampir-Adligen ist bei Sterblichen allerdings noch kleiner. Schwangerschaft und Geburt verlaufen dann wie bei Sterblichen der entsprechenden Spezies. Erwähnenswert ist, dass auch das Risiko bei der Geburt zu versterben bei Mutter und Kind gegeben sind. Das macht es zu einem der wenigen verwundbaren Momente für Vampire. | |||
Gemeine '''Vampire''' entstehen aus Vampirdienern. Diese wiederum entstehen durch den Biss eines Vampir-Adligen oder eines anderen Vampirs. Der beißende Vampir kann dabei immer entscheiden, ob er sein Opfer beim Biss tötet oder in einen Diener verwandelt. Das erfordert lediglich etwas Übung. Es ist ihm auch möglich sein Opfer überleben zu lassen, ohne ihn zum Diener zu machen. | |||
Ein Vampirdiener steht unter dem Bann des Vampirs, der ihn gebissen hat. Er ist gezwungen ihm zu dienen und erfüllt seine Befehle und Wünsche. Der Diener verliert dabei nicht den Verstand und ist willenlos. Er behält sein Wissen, seine Intelligenz und seine Fähigkeiten. Zu einem vollwertigen Vampir wird er allerdings erst, wenn er zum ersten Mal das Blut seines Meisters trinkt. In der Gesellschaft der Vampire ist das ein wichtiges Ritual. Mit diesem Moment werden die Diener von Sterblichen zu unsterblichen Vampiren. Sie erhalten die übernatürlichen Fähigkeiten und hören auf zu altern. | |||
Gemeine Vampire sind auch zeugungsfähig, sofern sie es als Sterbliche waren. Ihre Zeugungschance ist allerdings gering und ihre Nachkommen sind immer Sterbliche. | |||
==Wachstumsrate & -stadien== | |||
'''Urvampire''' werden von [[Dämonenfürsten | Sangra]] geformt. Als vollwertige [[Liste bekannter Kreaturen des Reiches der Toten | Dämonen]] entwickeln sie sich daher nicht weiter und altern auch nicht. | |||
Auch gemeine '''Vampire''' altern nicht weiter. Sie stoppen ihre pysische Entwicklung mit ihrer vollwertigen Verwandlung vom Vampirdiener zum Vampir. Verwandelte Kinder bleiben daher beispielsweise für den Rest ihres unendlichen Daseins Kinder. Allerdings lässt sich feststellen, dass die geistige Entwicklung teilweise voranschreitet. So lernen Vampire dazu und ein nicht entwickeltes Gehirn entwickelt sich manchmal weiter. Das lässt sich womöglich mit der Regnerationsfähigkeit von Vampiren erklären. Diese ist überaus stark und kann unter Umständen sogar dafür sorgen Hirnschäden oder Geisteskrankheiten zu mildern. Was ausbleibt ist eine geistige Degeneration in Folge von Alter. | |||
'''Vampir-Adlige''' durchlaufen eine ähnliche wenn auch etwas langsamere Entwicklung wie die ihrer ursprünglichen Spezies. Vampir-Adlige können ihren Alterungsprozess jedoch beeinflussen. Dies geschieht halb bewusst. So ist es üblich, dass Adlige irgendwann aufhören weiter zu altern, wenn sie mit ihrer Entwicklung zufrieden sind und das Gefühl haben auf einem maximal vorteilhaften Entwicklungsstand zu sein. In der Regel geschieht dies im Laufe des frühen Erwachsenenlebens. Mit der zunehmenden geistigen Entwicklung altern viele Adlige dann sehr langsam weiter. Selten gibt es bei sehr alten Vampiren auch das Phänomen, dass sie irgendwann beginnen schnell weiter zu altern und womöglich auch an Altersschwäche sterben. Meist hängt dies damit zusammen, dass sich diese weisen Vampire ihrer Unsterblichkeit und Existenz überdrüssig geworden sind. | |||
==Ernährung & Gewohnheiten== | ==Ernährung & Gewohnheiten== | ||
Urvampire ernähren sich ausschließlich von Blut. Sie müssen allerdings nicht zwingend essen, um zu überleben. Alle anderen Vampire können auch andere Speisen und Getränke zu sich nehmen. Dies geschieht allerdings nahezu ausschließlich zum Genuss, da ihre Körper die enthaltenen Nährstoffe kaum verwerten können. Sie sind darauf angewiesen Blut zu trinken, überstehen allerdings auch lange Durststrecken. Umso länger der letzte Blutkonsum zurückliegt, umso schwächer werden sie. Vampire können jedes Blut trinken, wobei es qualitativ große Unterschiede gibt. Humanoides Blut gilt grundsätzlich als überlegen, wobei es selbst hier Unterschiede gibt. | |||
=Zusätzliche Informationen= | =Zusätzliche Informationen= | ||
==Soziale Strukturen== | ==Soziale Strukturen== | ||
Vampire bleiben meist unter sich. Sie leben zwar unter den Sterblichen und profitieren von deren Zivilisation, bilden selber aber einer Parallelgesellschaft. Sie sind in Clans organisiert. Oft umfasst ein Clan eine Familie, wobei diese nicht immer durch Blut zusammengehalten wird. Unter Vampir-Adligen finden sich typischerweise Familienclans. Clans aus gemeinen Vamiren sind meist Zusammenschlüsse mit Gleichgesinnten. Viele Clans kennen sich untereinander und mit ihnen geht oft ein gewisser Ruf. Es gibt Bündnisse aber auch Feinschaften. Auch zu Kriegen kommt es immer wieder. Manche Clans unterhalten zudem Kulte. In Kulte sind auch Sterbliche integriert. Teil vieler Kulte sind auch Vampirdiener und Opfer. Opfer gibt es nicht in allen Clans. Sie bezeichnen Humanoide, die extra von den Vampiren in ihrem Einflussbereich gehalten werden, um regelmäßig ihr Blut zu trinken. | |||
==Geographische Herkunft und Verbreitung== | ==Geographische Herkunft und Verbreitung== | ||
[ | Urvampire leben nahezu ausschließlich im [[Reich der Toten | Reich der Toten]]. Dort leben auch einige Vampire. Die meisten Vampire leben jedoch unter den Sterblichen. Hier leben sie verborgen in einer Parallelgesellschaft. | ||
==Durchschnittliche Intelligenz== | ==Durchschnittliche Intelligenz== | ||
Während Urvampire als eher triebgesteuert gelten, entspricht die Intelligenz anderer Vampire in der Regel ihrer ursprünglichen Spezies. Im Laufe ihres endlosen Daseins häufen sie jedoch viel Wissen und Erfahrung an. Alte Vampire sind daher oft sehr weise. | |||
==Wahrnehmung & sensorische Fähigkeiten== | ==Wahrnehmung & sensorische Fähigkeiten== | ||
Vampiren werden allgemein sehr ausgeprägte sensorische Fähigkeiten zugeschrieben. Dazu gehört ein guter Hörsinn. Das unterscheidet sich natürlich stark von Individuum zu Individuum. Sie sind aber generell besser als zu ihrer sterblichen Zeit. Grund dafür ist wahrscheinlich die ausgeprägte Sensorik der Urvampire, die mit ihren Tentakeln detailliert Schwingungen ihrer Umgebung wahrnehmen. Zudem besitzen die Augen der humanoiden Vampire Dunkelsicht. | |||
==Symbiotische und Parasitäre Organismen== | ==Symbiotische und Parasitäre Organismen== | ||
Vampire leben unter Sterblichen, da sie auf deren Blut angewiesen sind. Außerdem genießen sie die Vorteile der Zivilisation und greifen gern darauf zurück. | |||
=Zivilisation und Kultur= | =Zivilisation und Kultur= | ||
==Kultur & kulturelles Erbe== | ==Kultur & kulturelles Erbe== | ||
Die vampirische Kultur ist einzigartig und unterscheidet sich sowohl von denen der lebenden Völker als auch von denen der Dämonen. Sie lässt sich gut als Mischung zwischen Lebenden und Dämonen beschreiben. Viele Vampire orientieren sich an der adligen Gesellschaft der Lebenden. Sie mögen Luxus und Prunk, den sie im Laufe der unendlichen Zeit fast automatisch anhäufen. Sie richten Bälle aus, feiern Feste und inszenieren verschwenderische Gelage. | |||
Im Laufe der Zeit hat sich auch ein gewisser eigener architektonischer Stil entwickelt. Er greift die Architektur sakraler Bauten von [[Menschen | Menschen]] auf und kehrt diese zu einem gewissen Punkt um. Dabei setzen sie auf dunkle und stark verzierte Fassaden mit teils grotesken Mustern. Oft spielen Gebäude auch mit dem Mondlicht, wobei die Räume nachts fast schon magisch anmuten. | |||
Vampire haben zudem ausgeprägte Rituale. Eines der wichtigsten Rituale ist die Geburt eines neuen Vampirs. Dabei wird einem Vampirdiener erlaubt das Blut seines Meisters zu trinken, um ein vollwertiger Vampir zu werden. Es gibt aber auch eine ganze Reihe an Opferritualen. Für Vampir-Adlige spielen zudem Alterungszeremonien eine große Rolle. Sie sind ihre Version von Geburtstagen und werden begangen, wenn die Adligen in einen neuen Lebensabschnitt eintreten. Vor allem für Vampirkinder gibt es eine ganze Reihe solcher Feste und Zeremonien. Das beginnt bei der Geburt, über das erste Wort, den ersten Flug, den ersten Biss, den Eintritt ins Kindesalter, Jugendalter und Erwachsenenalter. | |||
==Regeln & Etikette== | ==Regeln & Etikette== | ||
Viele Vampire pflegen eine Art Ehrenkodex. Einige Regeln sind beispielsweise: | |||
* Beiße keine anderen Vampire. | |||
* Wahre die Identität anderer Vampire. | |||
* Lass dich niemals mit Lebenden ein. | |||
* Bewege dich unauffällig durch die Welt der Lebenden. | |||
==Beziehung zu anderen Völkern== | ==Beziehung zu anderen Völkern== | ||
Vampire werden nahezu von allen Völkern [[Atra-Regnum (Kontinent) | Atra-Regnums]] verachtet und verfolgt. Sie gelten als gefährlich und manipulativ. Ausnahmen bilden vereinzelte Vampirkulte auf verschiedenen Teilen des Kontinentes. Meist sind diese jedoch durch Vampire bereits manipuliert worden. | |||
Gleichzeitig leben viele Vampire unbemerkt unter den Sterblichen. | |||
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==Umwerbungsriten== | ==Umwerbungsriten== | ||
Die Partnersuche unter Vampiren verläuft ähnlich wie die der Lebenden. Sie können sich verlieben und werben dann entsprechend um ihren Partner. Es gibt natürlich auch arrangierte Partnerschaften. Vor allem in der Welt des Adels. Meist orientieren sich Vampire für die Partnerwahl innerhalb ihrer Gruppe auf. Dass Vampir-Adlige mit Vampiren oder gar mit Lebenden einen Bund eingehen, ist eher selten. Oft gibt es in solchen Beziehungen dann ein hierarchisch bedingtes Ungleichgewicht oder der höhere Vampir sieht seinen Partner in diesen Fällen von vorn herein nur als Zeitvertreib. Das geht so weit, dass manche Vampire ihre manipulativen Fähigkeiten ausnutzen, um zum Beispiel Lebende oder Vampirdiener rein für die Lust an sich binden. | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
[ | Alle Vampire stammen von der Dämonenfürstin [[Dämonenfürsten | Sangra]] ab. Sie schuf zum Beginn der Zeit die Urvampire. Diese Dämonen kämpften bereits im großen Kampf zwischen Dämonenfürsten und [[Götter | Göttern]]. Aus ihnen gingen später, zur Zeit der Sterblichen, die ersten Vampir-Adligen hervor, die dann wiederum Vampire erschafften. So wollte Sangra ihren Einfluss in [[Natu | Natu]] erhöhen und sich selbst mächtige Kulte schaffen. Dies gelang ihr nur teilweise. Durch die sich ausbreitenden Vampire und Vampirkulte wuchs die Anzahl ihrer Teilnehmer und ihr Einfluss. Ihre Kulte konnten sich jedoch nie großflächig etablieren. Die Vampire und ihre Kulte hatten den Lebenden nichts zu bieten. Stattdessen nutzten sie die Völker nur aus. So erkannten sie die Sterblichen früh als böse und bekämpften die Vampire. Hinzu kam, dass der freie Wille der Vampire Sangra nicht erlaubte sie vollumfänglich zu kontrollieren. Viele von ihnen verehrten zwar ihrer Schöpferin, befolgten aber nicht blind ihre Befehle. Grund dafür ist, dass die Vampire die Vorzüge der sterblichen Zivilisation durchaus genossen. Sie hatten im Laufe der Zeit eine funktionierende Schattengesellschaft aufgebaut, die ein durchaus luxeriöses Datein bot. Sangras Pläne hätten ihre Situation daher meist nicht verbessert, weshalb sie keine Motivation hatten, ihr aktiv zu folgen. | ||
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Aktuelle Version vom 15. Juni 2026, 09:09 Uhr
| Vampire | |
|---|---|
| |
| Vampir Adlige; Baron Varis von Rabenberg und sein Sohn Lucas - KI generiert | |
| Status | rezent |
| Lebenserwartung | unsterblich |
| Sinne | leicht überdurchschnittlich |
Vampire zählen zu den ältesten und berüchtigsten Kreaturen Atra-Regnums. Die Loyalität vieler Vampire gilt meist ihrer Schöpferin, der Dämonenfürstin Sangra, und ihrem eigenen Clan. Sie trinken Blut, sind unsterblich und können sich in Fledermäuse verwandeln. Vampire werden grob in 3 Gruppen unterteilt: Urvampire, Vampir-Adel und Vampire.
Sangra schuf einst die Urvampire. Diese lassen sich als groteske, fliegende Fleischmassen von dämonischer Natur beschreiben. Diese alten Wesen stehen ihrer Schöpferin in blindem Gehorsam zur Seite.
Aus den Bissen der Urvampire gehen Vampir-Adlige hervor – ehemals humanoide Wesen, wie Menschen, Elfen oder Orks, die nun mit Unsterblichkeit und mächtigen Kräften gesegnet sind. Auch sie prägt eine tief verwurzelte Loyalität gegenüber Sangra.
Den Grundstock der vampirischen Ausbreitung bilden die gewöhnlichen Vampire. Sie sind zahlreich, unsterblich und gefährlich. Sie entstehen, wenn ein Vampirdiener das Blut seines Meisters trinkt. Ein Vampirdiener entsteht wiederum durch die Bisse der Adligen oder gewöhnlichen Vampire.
Grundlegende Informationen
Anatomie

Urvampire sind schwebende Kreaturen von grotesker Erscheinung. Der zentrale Körper eines Urvampirs ist eine unförmige, pulsierende Fleischmasse. Die Oberfläche ist von ritualartigen Runen überzogen. Ihre fleischige Gestalt kann diverse Formen haben. Aus ihrem Körper wachsen zahlreiche Tentakel. Diese dienen nicht nur dazu ihre Beute zu fangen, sodern sind gleichzeitig Sinnesorgan, um die Umgebung wahrzunehmen. Ohne Augen müssen die Urvampire sich auf die Schwingungen ihrer Umgebung verlassen. Über den Körper verteilt sind duzenden Münder, jeweils mit spitzen Zähnen in mehreren Reihen ausgestattet. Aus ihnen rinnt oft dunkles, dickflüssiges Blut. Tief im Inneren eines Urvampirs pulsiert ein Blutkern. Ein dunkles Herz aus verdichtetem Dämonenblut,welches ursprünglich direkt von Sangra stammen soll. Dieser Kern wandert im Körper des Urvampirs umher. Von ihm aus regeneriert er sich. Erst wenn der Blutkern zerstört wird, stirbt ein Urvampir.
Vampir-Adel und Vampire sind ihrer ursprünglichen Spezies anatomisch noch recht ähnlich. Elfische Vampire bleiben daher beispielsweise weiterhin Elfen. Es gibt jedoch einige Unterschiede. So sind Vampire unsterblich und ihre physischen Fähigkeiten gelten allgemein als besser. Ihre Eckzähne sind spitzer. Außerdem sind sie in der Lage Flügel zu manifestieren oder sich direkt in Fledermäuse zu verwanden. Während Vampir-Adel pysisch altern kann, altern Vampire nach ihrer Verwandlung nicht weiter.
Alle Vampire reagieren jedoch empfindlich auf Sonnenlicht. Grundsätzlich können sie daher nur in der Nacht oder an dunklen Orten ihr volles Potenzial entfalten. Die Sonne schwächt sie. Je länger sie ihr ausgesetzt sind, desto stärker ist der Effekt. Aus diesem Grund verhüllen sich viele Vampire.
Genetik & Vermehrung
Urvampire sind die stärksten und gleichzeitig robustesten Vampire. Vermehren können sich jedoch nicht. Sie können lediglich von Sangra geschaffen werden. Dies tut sie jedoch nicht mehr. Gründe dafür sind, dass sie keinen Bedarf mehr an ihnen hat und, dass Urvampire einen großen Nachteil haben. Urvampire können nicht entscheiden, ob ihre Bissopfer sterben oder zu Vampiren werden.
Neuer Vampir-Adel entsteht auf zwei Wegen. Der erste Weg ist durch den Biss eines Urvampirs. Der zweite Weg ist die Vermehrung auf herkömmlichem Wege. Zwei Vampir-Adlige können einen neuen Vampir-Adligen zeugen. Ein Vampir-Adliger kann auch ein Kind mit einem Sterblichen zeugen. Hier ist es jedoch nicht sicher, ob das Kind ein Sterblicher wird oder ein Vampir-Adliger wird. Die ohnehin geringe Zeugungschance eines Vampir-Adligen ist bei Sterblichen allerdings noch kleiner. Schwangerschaft und Geburt verlaufen dann wie bei Sterblichen der entsprechenden Spezies. Erwähnenswert ist, dass auch das Risiko bei der Geburt zu versterben bei Mutter und Kind gegeben sind. Das macht es zu einem der wenigen verwundbaren Momente für Vampire.
Gemeine Vampire entstehen aus Vampirdienern. Diese wiederum entstehen durch den Biss eines Vampir-Adligen oder eines anderen Vampirs. Der beißende Vampir kann dabei immer entscheiden, ob er sein Opfer beim Biss tötet oder in einen Diener verwandelt. Das erfordert lediglich etwas Übung. Es ist ihm auch möglich sein Opfer überleben zu lassen, ohne ihn zum Diener zu machen. Ein Vampirdiener steht unter dem Bann des Vampirs, der ihn gebissen hat. Er ist gezwungen ihm zu dienen und erfüllt seine Befehle und Wünsche. Der Diener verliert dabei nicht den Verstand und ist willenlos. Er behält sein Wissen, seine Intelligenz und seine Fähigkeiten. Zu einem vollwertigen Vampir wird er allerdings erst, wenn er zum ersten Mal das Blut seines Meisters trinkt. In der Gesellschaft der Vampire ist das ein wichtiges Ritual. Mit diesem Moment werden die Diener von Sterblichen zu unsterblichen Vampiren. Sie erhalten die übernatürlichen Fähigkeiten und hören auf zu altern. Gemeine Vampire sind auch zeugungsfähig, sofern sie es als Sterbliche waren. Ihre Zeugungschance ist allerdings gering und ihre Nachkommen sind immer Sterbliche.
Wachstumsrate & -stadien
Urvampire werden von Sangra geformt. Als vollwertige Dämonen entwickeln sie sich daher nicht weiter und altern auch nicht.
Auch gemeine Vampire altern nicht weiter. Sie stoppen ihre pysische Entwicklung mit ihrer vollwertigen Verwandlung vom Vampirdiener zum Vampir. Verwandelte Kinder bleiben daher beispielsweise für den Rest ihres unendlichen Daseins Kinder. Allerdings lässt sich feststellen, dass die geistige Entwicklung teilweise voranschreitet. So lernen Vampire dazu und ein nicht entwickeltes Gehirn entwickelt sich manchmal weiter. Das lässt sich womöglich mit der Regnerationsfähigkeit von Vampiren erklären. Diese ist überaus stark und kann unter Umständen sogar dafür sorgen Hirnschäden oder Geisteskrankheiten zu mildern. Was ausbleibt ist eine geistige Degeneration in Folge von Alter.
Vampir-Adlige durchlaufen eine ähnliche wenn auch etwas langsamere Entwicklung wie die ihrer ursprünglichen Spezies. Vampir-Adlige können ihren Alterungsprozess jedoch beeinflussen. Dies geschieht halb bewusst. So ist es üblich, dass Adlige irgendwann aufhören weiter zu altern, wenn sie mit ihrer Entwicklung zufrieden sind und das Gefühl haben auf einem maximal vorteilhaften Entwicklungsstand zu sein. In der Regel geschieht dies im Laufe des frühen Erwachsenenlebens. Mit der zunehmenden geistigen Entwicklung altern viele Adlige dann sehr langsam weiter. Selten gibt es bei sehr alten Vampiren auch das Phänomen, dass sie irgendwann beginnen schnell weiter zu altern und womöglich auch an Altersschwäche sterben. Meist hängt dies damit zusammen, dass sich diese weisen Vampire ihrer Unsterblichkeit und Existenz überdrüssig geworden sind.
Ernährung & Gewohnheiten
Urvampire ernähren sich ausschließlich von Blut. Sie müssen allerdings nicht zwingend essen, um zu überleben. Alle anderen Vampire können auch andere Speisen und Getränke zu sich nehmen. Dies geschieht allerdings nahezu ausschließlich zum Genuss, da ihre Körper die enthaltenen Nährstoffe kaum verwerten können. Sie sind darauf angewiesen Blut zu trinken, überstehen allerdings auch lange Durststrecken. Umso länger der letzte Blutkonsum zurückliegt, umso schwächer werden sie. Vampire können jedes Blut trinken, wobei es qualitativ große Unterschiede gibt. Humanoides Blut gilt grundsätzlich als überlegen, wobei es selbst hier Unterschiede gibt.
Zusätzliche Informationen
Soziale Strukturen
Vampire bleiben meist unter sich. Sie leben zwar unter den Sterblichen und profitieren von deren Zivilisation, bilden selber aber einer Parallelgesellschaft. Sie sind in Clans organisiert. Oft umfasst ein Clan eine Familie, wobei diese nicht immer durch Blut zusammengehalten wird. Unter Vampir-Adligen finden sich typischerweise Familienclans. Clans aus gemeinen Vamiren sind meist Zusammenschlüsse mit Gleichgesinnten. Viele Clans kennen sich untereinander und mit ihnen geht oft ein gewisser Ruf. Es gibt Bündnisse aber auch Feinschaften. Auch zu Kriegen kommt es immer wieder. Manche Clans unterhalten zudem Kulte. In Kulte sind auch Sterbliche integriert. Teil vieler Kulte sind auch Vampirdiener und Opfer. Opfer gibt es nicht in allen Clans. Sie bezeichnen Humanoide, die extra von den Vampiren in ihrem Einflussbereich gehalten werden, um regelmäßig ihr Blut zu trinken.
Geographische Herkunft und Verbreitung
Urvampire leben nahezu ausschließlich im Reich der Toten. Dort leben auch einige Vampire. Die meisten Vampire leben jedoch unter den Sterblichen. Hier leben sie verborgen in einer Parallelgesellschaft.
Durchschnittliche Intelligenz
Während Urvampire als eher triebgesteuert gelten, entspricht die Intelligenz anderer Vampire in der Regel ihrer ursprünglichen Spezies. Im Laufe ihres endlosen Daseins häufen sie jedoch viel Wissen und Erfahrung an. Alte Vampire sind daher oft sehr weise.
Wahrnehmung & sensorische Fähigkeiten
Vampiren werden allgemein sehr ausgeprägte sensorische Fähigkeiten zugeschrieben. Dazu gehört ein guter Hörsinn. Das unterscheidet sich natürlich stark von Individuum zu Individuum. Sie sind aber generell besser als zu ihrer sterblichen Zeit. Grund dafür ist wahrscheinlich die ausgeprägte Sensorik der Urvampire, die mit ihren Tentakeln detailliert Schwingungen ihrer Umgebung wahrnehmen. Zudem besitzen die Augen der humanoiden Vampire Dunkelsicht.
Symbiotische und Parasitäre Organismen
Vampire leben unter Sterblichen, da sie auf deren Blut angewiesen sind. Außerdem genießen sie die Vorteile der Zivilisation und greifen gern darauf zurück.
Zivilisation und Kultur
Kultur & kulturelles Erbe
Die vampirische Kultur ist einzigartig und unterscheidet sich sowohl von denen der lebenden Völker als auch von denen der Dämonen. Sie lässt sich gut als Mischung zwischen Lebenden und Dämonen beschreiben. Viele Vampire orientieren sich an der adligen Gesellschaft der Lebenden. Sie mögen Luxus und Prunk, den sie im Laufe der unendlichen Zeit fast automatisch anhäufen. Sie richten Bälle aus, feiern Feste und inszenieren verschwenderische Gelage.
Im Laufe der Zeit hat sich auch ein gewisser eigener architektonischer Stil entwickelt. Er greift die Architektur sakraler Bauten von Menschen auf und kehrt diese zu einem gewissen Punkt um. Dabei setzen sie auf dunkle und stark verzierte Fassaden mit teils grotesken Mustern. Oft spielen Gebäude auch mit dem Mondlicht, wobei die Räume nachts fast schon magisch anmuten.
Vampire haben zudem ausgeprägte Rituale. Eines der wichtigsten Rituale ist die Geburt eines neuen Vampirs. Dabei wird einem Vampirdiener erlaubt das Blut seines Meisters zu trinken, um ein vollwertiger Vampir zu werden. Es gibt aber auch eine ganze Reihe an Opferritualen. Für Vampir-Adlige spielen zudem Alterungszeremonien eine große Rolle. Sie sind ihre Version von Geburtstagen und werden begangen, wenn die Adligen in einen neuen Lebensabschnitt eintreten. Vor allem für Vampirkinder gibt es eine ganze Reihe solcher Feste und Zeremonien. Das beginnt bei der Geburt, über das erste Wort, den ersten Flug, den ersten Biss, den Eintritt ins Kindesalter, Jugendalter und Erwachsenenalter.
Regeln & Etikette
Viele Vampire pflegen eine Art Ehrenkodex. Einige Regeln sind beispielsweise:
- Beiße keine anderen Vampire.
- Wahre die Identität anderer Vampire.
- Lass dich niemals mit Lebenden ein.
- Bewege dich unauffällig durch die Welt der Lebenden.
Beziehung zu anderen Völkern
Vampire werden nahezu von allen Völkern Atra-Regnums verachtet und verfolgt. Sie gelten als gefährlich und manipulativ. Ausnahmen bilden vereinzelte Vampirkulte auf verschiedenen Teilen des Kontinentes. Meist sind diese jedoch durch Vampire bereits manipuliert worden. Gleichzeitig leben viele Vampire unbemerkt unter den Sterblichen.
Umwerbungsriten
Die Partnersuche unter Vampiren verläuft ähnlich wie die der Lebenden. Sie können sich verlieben und werben dann entsprechend um ihren Partner. Es gibt natürlich auch arrangierte Partnerschaften. Vor allem in der Welt des Adels. Meist orientieren sich Vampire für die Partnerwahl innerhalb ihrer Gruppe auf. Dass Vampir-Adlige mit Vampiren oder gar mit Lebenden einen Bund eingehen, ist eher selten. Oft gibt es in solchen Beziehungen dann ein hierarchisch bedingtes Ungleichgewicht oder der höhere Vampir sieht seinen Partner in diesen Fällen von vorn herein nur als Zeitvertreib. Das geht so weit, dass manche Vampire ihre manipulativen Fähigkeiten ausnutzen, um zum Beispiel Lebende oder Vampirdiener rein für die Lust an sich binden.
Geschichte
Alle Vampire stammen von der Dämonenfürstin Sangra ab. Sie schuf zum Beginn der Zeit die Urvampire. Diese Dämonen kämpften bereits im großen Kampf zwischen Dämonenfürsten und Göttern. Aus ihnen gingen später, zur Zeit der Sterblichen, die ersten Vampir-Adligen hervor, die dann wiederum Vampire erschafften. So wollte Sangra ihren Einfluss in Natu erhöhen und sich selbst mächtige Kulte schaffen. Dies gelang ihr nur teilweise. Durch die sich ausbreitenden Vampire und Vampirkulte wuchs die Anzahl ihrer Teilnehmer und ihr Einfluss. Ihre Kulte konnten sich jedoch nie großflächig etablieren. Die Vampire und ihre Kulte hatten den Lebenden nichts zu bieten. Stattdessen nutzten sie die Völker nur aus. So erkannten sie die Sterblichen früh als böse und bekämpften die Vampire. Hinzu kam, dass der freie Wille der Vampire Sangra nicht erlaubte sie vollumfänglich zu kontrollieren. Viele von ihnen verehrten zwar ihrer Schöpferin, befolgten aber nicht blind ihre Befehle. Grund dafür ist, dass die Vampire die Vorzüge der sterblichen Zivilisation durchaus genossen. Sie hatten im Laufe der Zeit eine funktionierende Schattengesellschaft aufgebaut, die ein durchaus luxeriöses Datein bot. Sangras Pläne hätten ihre Situation daher meist nicht verbessert, weshalb sie keine Motivation hatten, ihr aktiv zu folgen.

