Götter

Aus Atra-Regnum Kompendium
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Götter
Status rezent
Lebenserwartung unsterblich
Größe beliebig
Gewicht beliebig
Hautfarbe beliebig
Stärke übernatürlich
Geschwindigkeit übernatürlich
Sinne übernatürlich

Zusammen mit den Dämonenfürsten gelten die Götter als die mächtigsten Wesen Atra-Regnums. Sie leben im Aether. Wie auch die Dämonenfürsten, sind sie die Kinder des schlafenden Riesen. Zwischen ihnen und ihren Geschwistern aus dem Reich der Toten existiert seit Anbeginn der Zeit ein nicht enden wollender Zwist. Mit ihrem Einzug in den Aether können sich die beiden Gruppen jedoch größtenteils aus dem Weg gehen.

Spricht man von den Göttern, meint man meist die 12 einflussreichsten Individuen, die im Götterpantheon vertreten sind. Oft wird Vasil als Hauptgott der Sudame als 13. Gott hinzugefügt. Darüber hinaus existieren zahlreiche weitere Gottheiten, die allerdings meist nur einen kleinen Kreis von Anhängern besitzen oder nur in wenigen Regionen Atra-Regnums bekannt sind. Wie auch die Dämonenfürsten, besitzt jeder Gott mindestens eine eigene Domäne.

Zu Beginn der dunklen Konvergenz gelangten die Göttergaben der Götter des Pantheons sowie von Vasil in die Welt der Lebenden. Infolgedessen kam es zur Geburt der Nephilim.

Götter, ihr peripheres Geschlecht, ihre Gesinnung während der dunklen Konvergenz und ihre Domänen

Götter peripheres Geschlecht Gesinnung Domäne
Akira weiblich gut Liebe
Bahemar männlich gut Stärke
Barian männlich gut Mut
Han männlich gut Glück
Helena weiblich gut Fruchtbarkeit, Schöpfung
Lathyon männlich neutral Armut
Lydia weiblich gut Heilung, Kranke, Verletzte
Madesi weiblich gut Schönheit
Nefari weiblich gut Weisheit
Oros männlich neutral Krieg
Vasil männlich neutral Sand, Wüste
Viridi weiblich neutral Natur
Welia weiblich neutral Wohlstand, Reichtum, Heim

Grundlegende Informationen

Anatomie

Grundlegend haben die meisten Gottheiten ein humanoid anmutendes Äußeres. Ihr Aussehen kann sich aber bereits untereinander stark unterscheiden. Einige Götter können so auch tierische Körperteile besitzen. Nahezu alle sind jedoch größer als ein durchschnittlicher Mensch.

Genetik & Vermehrung

Kinder der Götter werden oft Engel genannt. Genetisch ist allerdings fraglich, ob sie tatsächlich von den Göttern abstammen. Man nimmt an, dass sie in der Lage sind sich zu vermehren. Zahlreiche Geschichten und Mythen erwähnen Nachfahren von Göttern. Oft wird ihre Existenz jedoch angezweifelt. Wie auch die Dämonenfürsten, sind die Götter die Kinder des schlafenden Riesen. Das macht sie und die Fürsten im Reich der Toten zu Geschwistern.

Jeder Gott besitzt eine Göttergabe. Diese kann sich mit einem ungeborenen Lebenden vereinen. Diese Lebenden werden dann als Nephilim bezeichnet. Ob man sie damit als Nachkommen bezeichnen kann ist fraglich. Die Kinder müssen bereits existieren, damit sich eine Göttergabe mit ihnen verbinden kann. Die Gabe kann dabei nur einem Lebenden zuteil werden, bis das Lebewesen, welches sie in sich trägt, stirbt.

Ökologie & Lebensraum

Die Götter leben im Aether, welcher auch als Paradies bezeichnet wird. Hier besitzen sie alles, was sie sich jemals wünschen könnten, im Überfluss. Diese Welt ist ihr Reich, auf welches sie nur ungern verzichten würden. Theoretisch könnten sie auch in anderen Umgebungen leben, müssten dort jedoch auf die vielen Annehmlichkeiten des Aethers verzichten. Dieser Luxus hat sie förmlich abhängig und träge gemacht. Aus diesem Grund verlassen sie ihre Welt nur sehr selten und beobachten die Abläufe außerhalb oft nur aus der Distanz.

Zusätzliche Informationen

Soziale Strukturen

Unter den Göttern herrscht meist ein inniges, friedvolles Verhältnis, dem einer großen Familie sehr ähnlich. Manch eine Gottheit versteht sich mit der ein oder anderen besser oder schlechter. Dennoch leben sie nicht gemeinsam. Jede Gottheit nennt ein großes Territorium im Aether sein Eigen. Dort befindet sich neben eindrucksvollen Gebäuden, die sie zu ihren Ehren errichten ließen, auch jeweils ein prunkvoller Palast. Dieser ist das Heim der dort herrschenden Gottheit. Sie besuchen sich dabei oft untereinander.

Durch die ihnen gegebene Macht fühlen sich die Götter dazu verpflichtet, den anderen Wesen ihrer Welt oder den Lebenden in Atra-Regnum zu helfen und beizustehen. Sie pflegen daher die mit ihrer Domäne einhergehenden Aufgaben. Dies tun sie auch oft mit Leidenschaft.

Geographische Herkunft und Verbreitung

Die Götter leben ausschließlich im Aether, dem Paradies. Sie sind nicht daran interessiert, an diesem Umstand etwas zu ändern. Ihren dortigen Wohlstand teilen sie nicht gern und sehen ihn ebenso ungern durch mögliche Geschehnisse in anderen Welten bedroht.

Wahrnehmung & sensorische Fähigkeiten

Die Sinne der Götter gelten allgemein als überdurchschnittlich gut ausgeprägt, sind darüber hinaus jedoch ziemlich ähnlich den Sinnen der Lebenden. Zudem können sie vermutlich Böses wahrnehmen und besitzen wie die Dämonenfürsten die Gabe, Einmischungen betreffend ihrer Domäne zu erahnen.

Zivilisation und Kultur

Geschlechterideale

Theoretisch besitzen die Götter kein Geschlecht. Jeder von ihnen präferiert jedoch ein bestimmtes Geschlecht, welchem er seine äußere Erscheinung anzupassen versucht. Auch die Lebenden ordnen den Göttern ein Geschlecht zu. Diese Zuordnung zu einem bestimmten Geschlecht ist ihnen im Gegensatz zu den Dämonenfürsten relativ wichtig. Sie wissen, dass sie hierdurch den Lebenden näher erscheinen.

Geschichte

Götter und Dämonenfürsten stammen vom schlafenden Riesen ab. Sie sind die ersten Wesen, die nach diesem existiert haben. Da sich die Geschwister untereinander jedoch nie wirklich verstanden haben, kam es schlussendlich zum Krieg zwischen den zwei Fraktionen. Dabei wurde ihre gemeinsame Welt zerstört und splitterte sich in das Reich der Toten, Atra-Regnum und den Aether auf. Die Götter beanspruchten nach der Entstehung der neuen Welten den Aether. Die Dämonenfürsten zogen ins Reich der Toten. Zwischen ihnen liegt Atra-Regnum, die Welt der Lebenden. Ihre Distanz zueinander ist so groß wie möglich.

Die Götter beginnen ihre Dimension auszubauen. Bereits zur Zeit der Entstehung glich der Ort einem Paradies. Mit dem Zutun der himmlischen Wesen hoben sie dies jedoch auf eine neue Stufe. Zusätzlich ist jeder von ihnen mit einer Aufgabe betraut, die seiner Domäne entspricht. Diese nehmen sie aufgrund ihres starken Pflichtbewusstseins gern wahr. Dabei unterstützen sie die Welt der Lebenden.

Zu Zeiten der dunklen Konvergenz gelangen versehentlich die Göttergaben der größten Gottheiten nach Atra-Regnum. Das hat die Geburt der Nephilim zur Folge. Die Götter sehen das Gleichgewicht der Welten gefährdet. Dies könnte die erneute Zerstörung aller Welten bedeuten. Aus diesem Grund lassen sie sich dazu herab, mit ihren Geschwistern im Reich der Toten zu sprechen, die daraufhin ihre Gaben als Gegengewicht verteilen. Zu diesem Zeitpunkt planen bereits einige Dämonenfürsten die Verschiebung des Gleichgewichtes zu ihren Gunsten.