Sturm auf die Nekropole Falkenbach: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Kampf fand, wie angenommen, um die [[Nekropole Falkenbach | Nekropole Falkenbach]] statt. Diese an den Hang gebaute relativ kleine Siedlung besteht aus einer Oberstadt und einer Unterstadt, die jeweils durch 5 Meter hohe Mauern geschützt sind. Noch über der Oberstadt, auf einem Plateau im [[Neavor Gebirge | Neavor Gebirge]], liegt das schlossgleiche Nebraa-Anwesen. Nördlich und westlich umgeben Falkenbach steile Felswände. Im Osten fließt der gleichnamige, reißende Fluss hinunter ins Tal. Hier liegen Fischerdocks sowie eine kleine Kettenfähre. Diese liegen knapp außerhalb der Mauern. Am anderen Ufer sowie nach Süden ist die Stadt von dichtem Wald umgeben. Das südliche Haupttor und den Wald trennen nur 70 Meter Grünstreifen.
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Der Kampf fand, wie angenommen, um die [[Nekropole Falkenbach | Nekropole Falkenbach]] statt. Diese an den Hang gebaute relativ kleine Siedlung besteht aus einer Oberstadt und einer Unterstadt, die jeweils durch 5 Meter hohe Mauern geschützt sind. Noch über der Oberstadt, auf einem Plateau im [[Neavor-Gebirge | Neavor-Gebirge]], liegt das schlossgleiche Nebraa-Anwesen. Nördlich und westlich umgeben Falkenbach steile Felswände. Im Osten fließt der gleichnamige, reißende Fluss hinunter ins Tal. Hier liegen Fischerdocks sowie eine kleine Kettenfähre. Diese liegen knapp außerhalb der Mauern. Am anderen Ufer sowie nach Süden ist die Stadt von dichtem Wald umgeben. Das südliche Haupttor und den Wald trennen nur 70 Meter Grünstreifen.
  
 
==Konditionen==
 
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Version vom 9. September 2021, 14:56 Uhr

Sturm auf die Nekropole Falkenbach
Anfangsdatum 15. Julus 10/3.Ära
Enddatum 15. Julus 10/3.Ära
Konfliktart Schlacht
Ort Nekropole Falkenbach
Oberkonflikt 2. Inquisition im Blutquelltal
Ergebnis [Ergebnis]

Teilnehmer
Xenos Nebraa
Nekropole Falkenbach
Clavius Meres
Meres Inquisitionsarmee

Verluste
150 Lebende
5800 Untote (1600 Körper zerstört)
570 Inquisitionssoldaten
700 Inquisitionsrekruten

Der Sturm auf die Nekropole Falkenbach beschreibt den Angriff der Inquisitionsarmee unter Inquisitor Clavius Meres auf die von Xenos Nebraa beschützte Nekropole Falkenbach. Es ist der Höhepunkt der 2. Inquisition des Blutquelltals, die während des 10. Jahres der 3. Ära statt fand. Auslöser ist die Offenbarung des Geheimnises, dass es sich bei Xenos Nebraa um einen Nekromanten handelt, sowie dessen Niederlassung in der ehemaligen Nekropole. Das gleichnamige Kapitel 14 von Buch 4 sowie Kapitel 15 beschäftigen sich mit der Schlacht und ihren direkten Folgen.

Der Konflikt

Vorgeschichte

Aufgrund der Fremdkontrolle von Xenos durch die Vampirin Lamilia wird seine nekromantische Gabe enthüllt. Sie stehlen große Mengen an Leichen, bevor sie sich in der ehemaligen Nekropole Falkenbach im Blutquelltal verschanzen. Das Gerücht der Rückkehr eines Nekromanten nach Falkenbach verbreitet sich dabei schnell. Auch Inquisitor Clavius Meres erfährt davon und zieht mit einer Armee ins Tal, um es von dem Frevel zu befreien. Er ruft eine neue Inquisition aus, welche schließlich im Sturm auf die Nekropole Falkenbach gipfelt.

Vorbereitung

Bereits mit dem Auftauchen der Inquisitionsarmee unter Inquisitor Clavius Meres im Blutquelltal war der Opposition in Falkenbach klar, dass ihre Stadt ein Dreh- und Angelpunkt des Konfliktes wird. Man bereitete sich also auf die Verteidigung vor. Dafür wurden die Prioritäten des laufenden Wiederaufbaus neu verteilt. Die Mauern wurden repariert, der Grünstreifen vor den Toren von wucherndem Gestrüpp befreit und Material für Barrikaden innerhalb der Stadt gesammelt. Darüber hinaus wurden auf freiwilliger Basis die knapp 600 lebenden Bewohner für den Kampf geschult. Dies diente als Sicherheitsmaßnahme, da anzunehmen war, dass die Inquisition gegen die untoten Verteidiger einen natürlichen Vorteil haben wird. Zusätzlich wurden die Patrouillen im umgebenden Wald erhöht und die Mauern stärker besetzt.

Die Inquisition schlug ihr Lager in Moraquell, der Hauptstadt des Blutquelltals, auf. Inquisitor Clavius Meres beanspruchte dabei die vorübergehende Kontrolle der Region und löste den eigentlich zuständigen Präfekten ab. Von hier aus begann sie mit der Verbreitung ihrer Propaganda, um die misstrauische Bevölkerung des Tals gegen die Nekropole mobil zu machen. Damit vergrößerte sie ihre Kampfkraft um ein Vielfaches, wobei die Rekruten größtenteils Zivilisten ohne Kampferfahrung waren. Somit wurde auch eine Grundausbildung der neuen Soldaten organisiert. Außerdem wurden sie mit dem nötigen Equipment ausgestattet. Dieses umfasste neben einer heilig gesprochenen Waffe eine weiß gehaltene Inquisitionsrüstung sowie einen Talisman, der vor Fremdkontrollzauber schützte. Die Ausbildung und Ausrüstung fand dabei verborgen in den Ruinen von Schloss Trinistad statt. Hier verschanzte sich die komplette Inquisitionsarmee ungesehen über eine Woche vor dem eigentlichen Angriff. Ihr daraufhin plötzliches Auftauchen auf dem Schlachtfeld verstärkte ihren Überraschungseffekt.

Schlachtfeld

Der Kampf fand, wie angenommen, um die Nekropole Falkenbach statt. Diese an den Hang gebaute relativ kleine Siedlung besteht aus einer Oberstadt und einer Unterstadt, die jeweils durch 5 Meter hohe Mauern geschützt sind. Noch über der Oberstadt, auf einem Plateau im Neavor-Gebirge, liegt das schlossgleiche Nebraa-Anwesen. Nördlich und westlich umgeben Falkenbach steile Felswände. Im Osten fließt der gleichnamige, reißende Fluss hinunter ins Tal. Hier liegen Fischerdocks sowie eine kleine Kettenfähre. Diese liegen knapp außerhalb der Mauern. Am anderen Ufer sowie nach Süden ist die Stadt von dichtem Wald umgeben. Das südliche Haupttor und den Wald trennen nur 70 Meter Grünstreifen.

Konditionen

Auf Seiten der Inquisition standen zu Beginn der Schlacht 2300 Soldaten. 800 von ihnen gehörten der Inquisitionsarmee an. Die restlichen 1500 sind Zivilisten, die sich angeschlossen haben und eine Grundausbildung durchlaufen haben. Auf den zu erwartenden Feind waren sie gut vorbereitet. Ihre Ausrüstung war speziell auf den Kampf gegen Untote ausgelegt. Dieser Vorteil war auch dringend nötig. Ihnen gegenüber standen über 10000 Verteidiger. Lediglich 300 von ihnen waren Lebende, Zivilisten aus Falkenbach, die ebenso nur eine Grundausbildung für den Kampf erhalten hatten.

Durch den überraschenden Angriff der Inquisition hatten diese einen weiteren Vorteil. Zu beginn befand sich der junge Nekromant Xenos Nebraa nicht in der Nekropole und konnte seine untoten Diener somit nicht stärken. Dies änderte sich jedoch im Verlaufe der Schlacht.

Verlauf

Die Angreifer der Inquisition setzten auf den Überraschungsmoment und begannen ihren Angriff in der Nacht. Dabei teilten sie ihre Männer in zwei Gruppen. Eine Hälfte verschanzte sich im Wald westlich des Flusses. Die anderen zogen durch den Wald auf der anderen Flussseite. Während sich die Gruppe im Westen verdeckt hielt, trat die Gruppe im Osten in Aktion, wo sie von den Verteidigern schnell bemerkt wurden. Durch den Fluss getrennt blieb es zu Beginn jedoch bei vereinzelten Pfeilsalven. Die Inquisitionsarmee begann jedoch Bäume zu Fällen und einen Damm zu errichten, der den Falkenbach aufstaute. Mit diesem wurde auch eine Brücke geschaffen, die den Verteidigern erste Ausfälle ermöglichte. Ziel war die Zerstörung des Bauwerkes, welches drohte die Unterstadt zu überfluten. Statt weiter vorzurücken verschanzten sich die Angreifer und verteidigten den Damm.

Bereits in den frühen Morgenstunden begann der Fluss über die Ufer zu treten und die Docks zu überschwämmen, gefolgt von den ersten Straßen der Unterstadt. Erste Unruhen in den Reihen der Verteidiger sorgten für Durcheinander. Die Zivilisten versuchten ihr Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Unterstützt wurden sie von den Untoten. Bald stellte sich jedoch heraus, dass das eindringende Wasser des Flusses in Weihwasser verwandelt wurde. Mit einer kleinen Gruppe enger Vertrauter hatte sich Inquisitor Clavius Meres höher ins Gebirge gewagt und dort das Flussbett in heiligen Boden gewandelt. Längerer Kontakt mit diesem Wasser zerstört Untote. Aus diesem Grund waren die Verteidiger unter Kommando von Xenos' Mutter Azarni und Hochelf Tenzo gezwungen die Untoten in die Oberstadt zurückzuziehen. Die Verteidiger der Unterstadt wurden daraufhin von den Lebenden abgelöst.

Das Durcheinander der Ablösung nutzte jedoch die andere Hälfte der Inquisitionsarmee aus. Mit Belagerungsleitern stürmten sie die Mauern und brachten sie in kürzester Zeit unter ihre Kontrolle. Daraufhin entbrennt ein Kampf in den Straßen der Unterstadt, in den sich auch Azarni Nebraa sowie Elias und Zara als kampfversierte Diener des Nebraa-Haushaltes, einmischen. Es folgt ein kräftezehrender Häuserkampf, wobei von der unteren Mauer als auch von der oberen Mauer von der jeweiligen Seite geschossen wird. Dabei zeichnet sich jedoch ab, dass die Verteidiger jenen Kampf auf lange Sicht verlieren werden.

Um die Mittagszeit informiert der Geisterjunge Yuki daher Xenos, der sich zu diesem Augenblick in Inekoria aufhält. Mithilfe des Grabes der Toten kehrt er in wenigen Minuten nach Falkenbach zurück. Er nimmt sich dem Wasser an und beginnt der Ursache auf den Grund zu gehen. Ohne Unterstützung seiner Untoten kämpft er sich zu den Docks vor und bringt sich mit der Fähre auf die andere Uferseite. Hier beschwört er die in der Oberstadt gefangenen untoten Verteidiger neu herauf und es gelingt ihm die Inquisitionsarmee zu zerschlagen. Er selbst macht sich daraufhin auf zu Clavius Meres und seinen Vertrauten, die noch immer das Flusswasser zu Weihwasser wandeln.

...

Ausgang

Xenos wird gefangen genommen Falkenbach Unterstadt wird verwüstet [Ergebnis (kurzzeitige Folgen)]

150/300 Falkenbacher verstorben (Wiedererweckt) 4800/10000 Untote zerstört (nur 1600 gänzlich vernichtet, Rest neu beschworen) 570/800 Inquisitionssoldaten 700/1500 Inquisitionsrekruten alle in untote Armee aufgenommen


Nachwirkungen

leichte Schäden an Moraquell nach Dammbruch [Ergebnis (langfristige Folgen)]