Neavor-Gebirge: Unterschied zwischen den Versionen
Mika (Diskussion | Beiträge) Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Geographie}}“ |
Mika (Diskussion | Beiträge) |
||
| (13 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Category: Kontrollieren]] | |||
<!-- Beschaffenheit & Geschichte --> | |||
{|class="infobox float-right" | {|class="infobox float-right" | ||
|-style="text-align:center;" | |-style="text-align:center;" | ||
!colspan="2" | | !colspan="2" | Neavor-Gebirge | ||
|-style="text-align:center;" | |-style="text-align:center;" | ||
|colspan="2" | [[Datei: | |colspan="2" | [[Datei:Neavor-Gebirge.png]] | ||
|-style="font-size:12px;" | |-style="font-size:12px;" | ||
|colspan="2" | | |colspan="2" | Neavor-Gebirge - KI generiert | ||
|-style="font-weight:bold;" | |-style="font-weight:bold;" | ||
|Art | |Art | ||
|style="font-weight:normal;" | | |style="font-weight:normal;" | Gebirge | ||
|-style="font-weight:bold;" | |-style="font-weight:bold;" | ||
|Zugehörigkeit | |Zugehörigkeit | ||
|style="font-weight:normal;" | [ | |style="font-weight:normal;" | [[Radonum Forst | Radonum Forst]], [[Kaiserreich | Kaiserreich]] | ||
| | |||
|} | |} | ||
[ | Als größte und längste Gebirgskette [[Atra-Regnum (Kontinent) | Atra-Regnums]] trennt das Neavor-Gebirge das [[Kaiserreich | Kaiserreich]], die Heimat der [[Menschen | Menschen]], und den [[Radonum Forst | Radonum Forst]], die Heimat der [[Dunkelelfen | Dunkelelfen]]. Die höchste Stelle des zerklüfteten Faltengebirges liegt auf knapp 4000 Metern Höhe. Die höchsten Gebiebte des Gebirges sind dabei mit Eis und Schnee bedeckt. | ||
Zwischen den einzelnen Spitzen schlängeln sich viele Pässe durch das Gebirgsmassiv. In vielen von ihnen kommt es regelmäßig zu Steinschlägen. Aus diesem Grund gelten viele der Routen über den Berg als riskant und gefährlich. Dennoch werden so gut wie alle Übergänge von den Dunkelelfen stark bewacht. In nahezu jedem Pass findet sich eine Festung oder zumindest ein Lager der Armee der Dunkelelfen. Auch hier zeigt sich wieder ihr Misstrauen gegenüber Fremden. Dennoch ist es für Atra-Regnum ein wertvolles Gebiet. Es gibt viele Pflanzen, die nur in diesem Gebirge wachsen, aber im gesamten Land Verwendung finden. Auch das robuste Holz ist sehr beliebt. Am wichtigsten sind jedoch die vielen Ressourcen in den Bergen. Eine solche Vielfältigkeit besitzt kaum ein anderes Gebirge Atra-Regnums. | |||
=Geographie= | =Geographie= | ||
==Lage== | ==Lage== | ||
[ | Das Neavor-Gebirge ist die größte und längste Gebirgskette Atra-Regnums. Sie trennt das [[Kaiserreich | Kaiserreich]], die Heimat der [[Menschen | Menschen]], und den [[Radonum Forst | Radonum Forst]], die Heimat der [[Dunkelelfen | Dunkelelfen]]. Dabei verläuft das Gebirge von der nördlichen Küste Richtung Süden. Es folgt auf der Seite des Kaiserreiches dem Fluss [[Mora | Mora]], welchen das Neavor-Gebirge aus zahlreichen Quellen speist. Im Landesinneren, an der Ostgrenze des Südkaiserreiches zum Radonum Forst, endet die zusammenhängende Gebirgskette und flacht ab. Weiter im Süden erhebt sie sich jedoch erneut und bildet ein weiteres Gebirge bis an die südliche Küste. | ||
==Beschaffenheit== | ==Beschaffenheit== | ||
Blickt man aus der Ferne auf das hohe Gebirge, erscheint es unheimlich und düster. Das dunkle Gabbro-Gestein lässt das Gebirge wie eine schwarze, fast schon unnatürliche Wand wirken. Erst recht, wenn die steilen Berge, wie so oft, nebelverhangen sind. Durch den Gabbro ziehen sich Obsidian-Tunnel und Basaltadern, die von den jüngsten geologischen Aktivitäten des Gebirges stammen. Am Rande des Gebirges und in weniger steilen Abschnitten sowie Passagen und Tälern, erheben sich zudem dicke Schieferschichten. Auch vereinzelte Granitvorkommen durchziehen das Neavor-Gebirge. Am bekanntesten ist wohl der rote Granit im [[Blutquelltal]]. | |||
== | ==Flora & Fauna== | ||
Auf unterer und mittlerer Höhe des Neavor-Gebirges findet man viele Mischwälder mit seltenen Kräutern. In weiterer Höhe findet man dann vorrangig Nadelwälder, bevor die Vegetation zu einem großen Teil komplett verschwindet. Neben kahlen Sträuchern und von Flechten und Moosen bedeckten Steinen findet man kein pflanzliches Leben mehr. Gerade die Kräuter und das Holz der Nadelbäume sind in weiten Teilen der Welt allerdings sehr begehrt. | |||
Tiere hingegen sind im gesamten Gebirge bis auf große Höhen sehr verbreitet. Während in den unteren Höhen noch eine breite Artenvielfalt zu finden ist, unter anderem auch Bären und andere große Säugetiere, dünnt sie sich nach oben stark aus. Doch bis in die unwirklichsten Höhen ist noch Leben zu finden. Die dort am meisten verbreiteten Tiere sind wilde Ziegen und Kaninchen. Sie ernähren sich von dem, was die Natur noch hergibt. | |||
==Natürliche Ressourcen== | ==Natürliche Ressourcen== | ||
[ | Die karge, raue Landschaft macht den Ackerbau in der Region schwierig. Allerdings zieht es die Leute aus anderen Gründen in die Berge. Der wichtigste Grund ist wohl der Bergbau. Neben vielen Kohlevorkommen wurden in den Bergen bereits zahlreiche andere Ressourcen gefunden. Zu diesen gehören neben Kupfer und Eisen auch Gold, Amethysten und andere Mineralien. Sogar ein Großteil an Edelsteinen in [[Atra-Regnum (Kontinent) | Atra-Regnum]] stammt aus dem Neavor-Gebirge. | ||
Einen weiteren Grund bietet die Holzgewinnung. Für das [[Kaiserreich]] sowie den [[Radonum Forst]] ist das Holz aus dem Neavor-Gebirge ein wichtiges Gut. Es ist das stärkste und robusteste Holz in der gesamten Region und wird daher für die unterschiedlichsten Dinge verwendet. | |||
Zuletzt wachsen am Rande der Gebirgskette einige Kräuter, die man sonst nirgends in Atra-Regnum finden kann. Viele dieser Kräuter finden Anwendung in der Medizin oder der Magie. Mit dem Sammeln und Verkaufen dieser Kräuter verdienen sich vor allem Frauen einen akzeptablen Lebensunterhalt. | |||
=Geschichte= | =Geschichte= | ||
[ | Das Neavor-Gebirge entstand bereits vor Jahrmillionen. Als Folge der Kollision der [[Radonum Forst | Radonum]]- und der Kontinentalplatte wurde der tief im Erdinneren schlummernde, uralte Gabbro-Körper langsam, aber stetig angehoben und schließlich freigelegt. Dabei verdrängte er die tonreichen Sedimente, die sich bis heute in den Randzonen der unteren Gebirgsschichten als Schiefer erhalten haben. Lange Zeit blieb das tektonische System angespannt, jedoch stabil. Erst in jüngerer geologischer Zeit intensivierte sich die vulkanische Aktivität entlang der Plattengrenzen. Der massive Gabbro-Körper durchzog sich in einzelnen Zonen mit basaltischen Gängen und Decken. | ||
Um das Jahr 1670 alter Ordnung erreichte der Druck im Untergrund jedoch ein neues kritisches Maß. Entlang zahlreicher Bruchlinien stieg kieselsäurereiche Lava in Spalten empor, welche jedoch recht schnell abkühlte. Zurück blieben glasige Spaltenfüllungen aus Obsidian. Die vulkanische Aktivität stieg jedoch immer weiter und drohte den [[Atra-Regnum (Kontinent) | Kontinent]] apokalyptisch zu verändern. Verantwortlich hierfür war die zunehmende Instabilität der mikrokontinentalen [[Neogena | Neogena]]-Platte, welche seit jeher die Radonum-Platte gegen die Kontinentalplatte drückte. | |||
Eine mögliche Lösung lieferten schließlich die [[Zwerge]]. In einem aufopferungsvollen Projekt führten sie ein abruptes tektonisches Versagen der Neogena-Platte herbei. Das führte zur Umkehr der Neogena-Plattenbewegung. Der zuvor aufgebaute Druck entlud sich nicht in weiterer Zerstörung des Kontinents, sondern in einem kataklysmischen Aufbrechen der Kruste zwischen Neogena und Radonum. Große Teile des Grenzbereichs sanken innerhalb kürzester Zeit ein, während das Meer in die neu entstandene Senke flutete. Die vulkanische Aktivität im Neavor-Gebirge endete nahezu schlagartig. Neogena wurde von Radonum getrennt, allerdings vollständig verwüstet und verformt. Die Ereignisse sind Teil des [[Neogena-Kataklysmus]]. | |||
[ | |||
[[Category:Geografie]] | |||
Aktuelle Version vom 31. Dezember 2025, 12:52 Uhr
| Neavor-Gebirge | |
|---|---|
| |
| Neavor-Gebirge - KI generiert | |
| Art | Gebirge |
| Zugehörigkeit | Radonum Forst, Kaiserreich |
Als größte und längste Gebirgskette Atra-Regnums trennt das Neavor-Gebirge das Kaiserreich, die Heimat der Menschen, und den Radonum Forst, die Heimat der Dunkelelfen. Die höchste Stelle des zerklüfteten Faltengebirges liegt auf knapp 4000 Metern Höhe. Die höchsten Gebiebte des Gebirges sind dabei mit Eis und Schnee bedeckt.
Zwischen den einzelnen Spitzen schlängeln sich viele Pässe durch das Gebirgsmassiv. In vielen von ihnen kommt es regelmäßig zu Steinschlägen. Aus diesem Grund gelten viele der Routen über den Berg als riskant und gefährlich. Dennoch werden so gut wie alle Übergänge von den Dunkelelfen stark bewacht. In nahezu jedem Pass findet sich eine Festung oder zumindest ein Lager der Armee der Dunkelelfen. Auch hier zeigt sich wieder ihr Misstrauen gegenüber Fremden. Dennoch ist es für Atra-Regnum ein wertvolles Gebiet. Es gibt viele Pflanzen, die nur in diesem Gebirge wachsen, aber im gesamten Land Verwendung finden. Auch das robuste Holz ist sehr beliebt. Am wichtigsten sind jedoch die vielen Ressourcen in den Bergen. Eine solche Vielfältigkeit besitzt kaum ein anderes Gebirge Atra-Regnums.
Geographie
Lage
Das Neavor-Gebirge ist die größte und längste Gebirgskette Atra-Regnums. Sie trennt das Kaiserreich, die Heimat der Menschen, und den Radonum Forst, die Heimat der Dunkelelfen. Dabei verläuft das Gebirge von der nördlichen Küste Richtung Süden. Es folgt auf der Seite des Kaiserreiches dem Fluss Mora, welchen das Neavor-Gebirge aus zahlreichen Quellen speist. Im Landesinneren, an der Ostgrenze des Südkaiserreiches zum Radonum Forst, endet die zusammenhängende Gebirgskette und flacht ab. Weiter im Süden erhebt sie sich jedoch erneut und bildet ein weiteres Gebirge bis an die südliche Küste.
Beschaffenheit
Blickt man aus der Ferne auf das hohe Gebirge, erscheint es unheimlich und düster. Das dunkle Gabbro-Gestein lässt das Gebirge wie eine schwarze, fast schon unnatürliche Wand wirken. Erst recht, wenn die steilen Berge, wie so oft, nebelverhangen sind. Durch den Gabbro ziehen sich Obsidian-Tunnel und Basaltadern, die von den jüngsten geologischen Aktivitäten des Gebirges stammen. Am Rande des Gebirges und in weniger steilen Abschnitten sowie Passagen und Tälern, erheben sich zudem dicke Schieferschichten. Auch vereinzelte Granitvorkommen durchziehen das Neavor-Gebirge. Am bekanntesten ist wohl der rote Granit im Blutquelltal.
Flora & Fauna
Auf unterer und mittlerer Höhe des Neavor-Gebirges findet man viele Mischwälder mit seltenen Kräutern. In weiterer Höhe findet man dann vorrangig Nadelwälder, bevor die Vegetation zu einem großen Teil komplett verschwindet. Neben kahlen Sträuchern und von Flechten und Moosen bedeckten Steinen findet man kein pflanzliches Leben mehr. Gerade die Kräuter und das Holz der Nadelbäume sind in weiten Teilen der Welt allerdings sehr begehrt.
Tiere hingegen sind im gesamten Gebirge bis auf große Höhen sehr verbreitet. Während in den unteren Höhen noch eine breite Artenvielfalt zu finden ist, unter anderem auch Bären und andere große Säugetiere, dünnt sie sich nach oben stark aus. Doch bis in die unwirklichsten Höhen ist noch Leben zu finden. Die dort am meisten verbreiteten Tiere sind wilde Ziegen und Kaninchen. Sie ernähren sich von dem, was die Natur noch hergibt.
Natürliche Ressourcen
Die karge, raue Landschaft macht den Ackerbau in der Region schwierig. Allerdings zieht es die Leute aus anderen Gründen in die Berge. Der wichtigste Grund ist wohl der Bergbau. Neben vielen Kohlevorkommen wurden in den Bergen bereits zahlreiche andere Ressourcen gefunden. Zu diesen gehören neben Kupfer und Eisen auch Gold, Amethysten und andere Mineralien. Sogar ein Großteil an Edelsteinen in Atra-Regnum stammt aus dem Neavor-Gebirge.
Einen weiteren Grund bietet die Holzgewinnung. Für das Kaiserreich sowie den Radonum Forst ist das Holz aus dem Neavor-Gebirge ein wichtiges Gut. Es ist das stärkste und robusteste Holz in der gesamten Region und wird daher für die unterschiedlichsten Dinge verwendet.
Zuletzt wachsen am Rande der Gebirgskette einige Kräuter, die man sonst nirgends in Atra-Regnum finden kann. Viele dieser Kräuter finden Anwendung in der Medizin oder der Magie. Mit dem Sammeln und Verkaufen dieser Kräuter verdienen sich vor allem Frauen einen akzeptablen Lebensunterhalt.
Geschichte
Das Neavor-Gebirge entstand bereits vor Jahrmillionen. Als Folge der Kollision der Radonum- und der Kontinentalplatte wurde der tief im Erdinneren schlummernde, uralte Gabbro-Körper langsam, aber stetig angehoben und schließlich freigelegt. Dabei verdrängte er die tonreichen Sedimente, die sich bis heute in den Randzonen der unteren Gebirgsschichten als Schiefer erhalten haben. Lange Zeit blieb das tektonische System angespannt, jedoch stabil. Erst in jüngerer geologischer Zeit intensivierte sich die vulkanische Aktivität entlang der Plattengrenzen. Der massive Gabbro-Körper durchzog sich in einzelnen Zonen mit basaltischen Gängen und Decken.
Um das Jahr 1670 alter Ordnung erreichte der Druck im Untergrund jedoch ein neues kritisches Maß. Entlang zahlreicher Bruchlinien stieg kieselsäurereiche Lava in Spalten empor, welche jedoch recht schnell abkühlte. Zurück blieben glasige Spaltenfüllungen aus Obsidian. Die vulkanische Aktivität stieg jedoch immer weiter und drohte den Kontinent apokalyptisch zu verändern. Verantwortlich hierfür war die zunehmende Instabilität der mikrokontinentalen Neogena-Platte, welche seit jeher die Radonum-Platte gegen die Kontinentalplatte drückte.
Eine mögliche Lösung lieferten schließlich die Zwerge. In einem aufopferungsvollen Projekt führten sie ein abruptes tektonisches Versagen der Neogena-Platte herbei. Das führte zur Umkehr der Neogena-Plattenbewegung. Der zuvor aufgebaute Druck entlud sich nicht in weiterer Zerstörung des Kontinents, sondern in einem kataklysmischen Aufbrechen der Kruste zwischen Neogena und Radonum. Große Teile des Grenzbereichs sanken innerhalb kürzester Zeit ein, während das Meer in die neu entstandene Senke flutete. Die vulkanische Aktivität im Neavor-Gebirge endete nahezu schlagartig. Neogena wurde von Radonum getrennt, allerdings vollständig verwüstet und verformt. Die Ereignisse sind Teil des Neogena-Kataklysmus.

